Airlineschiene schwarz (vorgebohrt)¬†aus eloxiertem Aluminium. Eingesetzt zur¬†Ladungssicherung¬†wird die¬†Airlineschiene schwarz an Fahrzeugdecke, Seitenwand oder Fahrzeugboden aufgesetzt bzw. im Fahrzeugboden eingelassen.¬† Ihre Ladung kann mit passenden Fittings und Sperrstangen aus unserem Sortiment einfach und flexibel gesichert werden. Lieferbar in vielen verschiedenen L√§ngen und Artikelvarianten. F√ľr alle Einbausituationen finden Sie bei uns die perfekte Schiene. Alle Airlineschienen¬†sind durch die Eloxierung witterungs- und kratzbest√§ndiger als vergleichbare Produkte aus unbehandeltem Aluminium.

  • 7231-1048
  • 7231-1050
  • 1000 mm
  • 2000 mm
  • Z-Achse
  • X-Achse
  • Y-Achse
  • LC 500 daN
  • LC 500 daN
  • LC 400 daN
  • LC 500 daN
  • LC 500 daN
  • LC 400 daN

Produktbilder

Artikelbeschreibung

Unsere¬†Airlineschiene schwarz (vorgebohrt)¬†dient zur¬†Ladungssicherung¬†auf Lkw-Ladefl√§chen sowie im Bereich Sprinter / Transporter / Pkw. Durch das einfache und genormte 20-mm-Lochma√ü (Raster 25 mm) der Schiene k√∂nnen im Schienensystem viele Fittings und Sperrstangen (Bolzen 19 mm) eingesetzt werden. Ideal zum Nachr√ľsten bestehender Ladefl√§chen oder als Einbau in Neufahrzeugen.

Wir liefern die Airlineschiene schwarz mit vorgebohrten Montagelöchern. Beachten Sie bei der Montage eine ausreichende Krafteinleitung in die Unterkonstruktion und verwenden Sie Schrauben mit M5 in einer Qualität von 10.9.

Durch die Eloxierung der Oberfläche wird die Airlineschiene schwarz witterungs- und kratzbeständiger als vergleichbare Produkte aus unbehandeltem Aluminium. Sie verleiht dem Alu eine leicht matte, edle Oberfläche. Weiße Ablagerungen, die bei unbehandeltem Material schnell auftreten können und unschön aussehen, sind bei unseren Schienen auf Grund des Eloxals nahezu nicht möglich.

Die Art der Montage ist je nach¬†Airlineschiene¬†unterschiedlich. M√∂gliche Einbauvarianten sind das Verkleben, Bohren und Befestigen mit Senkkopfschrauben sowie das Nieten. Entscheidend sind die Gegebenheiten im Fahrzeug. F√ľr eine optimale Kraftaufnahme und sicheren Halt der Airlineschiene empfehlen wir wenn m√∂glich, alle Befestigungspunkte zu nutzen.

Zusatzinformation
Lebensmittelrechtliche Unbedenklichkeit (HACCP) Hiermit bestätigen wir, dass unsere Aluminiumschienen (Light + Standard) und die Hauptbauelemente (Profile) unserer Sperrelemente zur Ladungssicherung aus den Aluminiumlegierungen: EN AW-6005 / EN AW-AlSiMg EN AW-6005A / EN AW-AlSiMg (A) EN AW-6082 / EN AW-AlSiMgMn gefertigt werden. Diese drei Legierungen sind Lebensmittelkontakt geeignet. Diese Aussage basiert auf den Angaben der DIN EN 573-3:2013-12

 

Mindestanforderungen an Antirutschmatten gemäß VDI 2700 Blatt 15

F√ľr Antirutschmatten gelten laut VDI 2700 Blatt 15 Mindestanforderungen hinsichtlich der Reibbeiwerte, Rei√üdehnung und Zugfestigkeit. Unsere Antirutschmatten √ľberschreiten diese Mindestanforderungen bei weitem. Aufgrund der schwer zu kalkulierenden √§u√üeren Einfl√ľssen in der Praxis wie Feuchtigkeit, verschmutzte Ladefl√§chen etc. empfehlen wir Ihnen generell, als Rechenwert bei der Ladungssicherung einen Gleit-Reibbeiwert von 0,6¬†őľ¬†zugrunde zu legen (siehe auch der Empfehlung gem√§√ü VDI 2700, Blatt 15). Rutschhemmende Materialien (RHM) bzw. Antirutschmatten m√ľssen von einem unabh√§ngigen Institut gepr√ľft sein und d√ľrfen dann bis zurAblegereife eingesetzt werden.¬†Zus√§tzlich wurden unsere Antirutschmatten auch einem dynamischen Fahrversuch unter Papiercoils, Europaletten oder Gitterboxen gemessen. Diese Pr√ľfungen ergaben, dass unsere Antirutschmatten nach der VDI 2700, Blatt 9 als Sicherungsvarianten genutzt werden d√ľrfen und geeignet sind.

Definiert wird die VDI-Richtlinie 2700 von der VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik (VDI-FML) welches unter anderem die Anforderungenan von Antirutschmatten vorgibt. Man spricht von einer ausreichende Qualität einer Antirutschmatte, wenn sie eine Zugfestigkeit von mindestens 0,6 N/mm² (Newton pro Quadratmillimeter) erreicht wird. Eine Reißdehnung von mindestens 60% wird von der VDI-Richtlinie 2700 vorgeschrieben.

 

Achtung Billigware!

Durch das Inkrafttreten des Blatt 15 der VDI 2700 d√ľrfen mindere Qualit√§ten von Antirutschmatten nicht mehr eingesetzt werden. Die erforderlichen Qualit√§tsanforderungen von Antirutschmatten werden nur durch einen entsprechend hohen Anteil von Bindemittel erreicht. Das PU-Bindemittel ist eines der teuersten Bestandteile bei der Herstellung von Antirutschmatten. Durch den Einsatz von weniger Bindemittel bei der Herstellung von Antirutschmatten k√∂nnen billige Antirutschmatten hergestellt werden. Diese verf√ľgen nicht √ľber die erforderlichen Reserven und k√∂nnen nicht so oft eingesetzt werden wie Antirutschmatten mit hochwertiger Qualit√§t, da sie sich nach dem ersten Bremsvorgang „verkr√ľmeln“ und das Ladegut so sogar noch beschleunigt werden kann.

 

Pr√ľfzeugnis

Wichtiger Hinweis: Lesen Sie sich ein Pr√ľfzeugnis genau durch, das Ihnen von einem Anbieter vorgelegt wird! In Deutschland und der Europ√§ischen Union d√ľrfen nur die Gleitreibbeiwerte rechnerisch angesetzt werden und nicht die Haftreibbeiwerte. Die angegebenen Reibbeiwerte sind nicht generell f√ľr alle Ladeg√ľter und Ladeb√∂den anzusetzen, sondern sie beziehen sich nur auf die gepr√ľften Reibpartner. Laut der VDI-Richtlinie 2700 ff. wird im Zweifelsfall, beispielsweise bei nicht gepr√ľften Reibpartnern, nur der kleinste Wert einer Pr√ľfreihe angesetzt.

Wir veröffentlichen keine pauschalen, unkommentierten Gleitreibbeiwerte. Denn der Gleitreibbeiwert von rutschhemmenden Materialien (reibungserhöhenden Unterlagen) ist immer abhängig von den eingesetzten Materialpaarungen, der Umgebungstemperatur, dem Zustand der Reibpartnern (Materialoberflächen) sowie der Antirutschmatte (Verschmutzung, Feuchtigkeit usw.). Um die bestmöglichste Antirutschwirkung zu erzielen, muss die Kontaktflächen, also Ladeeinheit / Ladung und Ladeboden, besenrein sauber, fettfrei und trocken sein.

 

Unsere Empfehlung

Liegen Ihnen von Ihrem Lieferanten keine Angaben √ľber das Ladegut als Reibpartner oder den kleinsten Wert einer Pr√ľfreihe vor, sollten Sie unbedingt nur einen rechnerischen Wert von maximal ¬Ķ = 0,6 ansetzen. Jedoch kann auch dieser Wert in Einzelf√§llen, wie bei ge√∂lten Stahlteilen, noch zu hoch sein. Hier sollten Sie sicherheitshalber einen unserer Mitarbeiter oder einen Berater f√ľr Ladungssicherung konsultieren. Jede Materialpaarung, also jede Kombination von Ladefl√§che, rutschhemmenden Materialien (Antirutschmatten) sowie der aufliegenden Ladung erzeugen andere Gleitreibbeiwerte. Bei den g√§ngigen Materialpaarungen liegen Werte f√ľr unsere Antirutschmatten vor. Sollte f√ľr eine bestimmte Materialpaarung kein Reibbeiwert vorliegen, so k√∂nnen wir f√ľr Sie den Gleitreibbeiwert pr√ľfen.

 

Benutzung von Antirutschmatten im Winter

Besonders im Winter ist Vorsicht geboten! Streusalz mit versetztem Schmelzwasser beeintr√§chtigt die Wirkung einer Antirutschmatte enorm. Unsere Antirutschmatte MT „Premium“ wurde unter diesen komplexen Bedingungen getestet. Eine der wenigen Antirutschmatten deren Reibkraft dadurch nur geringf√ľgig beeintr√§chtigt wurde.

 

Ablegereife von Antirutschmatten

Bedenken Sie, dass Antirutschmatten genauso wie Zurrgurte nicht unbegrenzt verwendet werden k√∂nnen, da sie neben Verschmutzung durch den allt√§glichen Einsatz weiteren Einfl√ľssen ausgesetzt sind, welche die dauerhafte Funktionsf√§higkeit beeintr√§chtigen. Aus diesem Grund m√ľssen sich die eingesetzten Antirutschmatten in einwandfreiem Zustand befinden oder sie m√ľssen gegen neue Antirutschmatten ausgetauscht werden. Weitere Infos √ľber Ablegereife von Antirutschmatten und Zurrgurten finden Sie in unserem Ratgeber.

 

Verantwortlichkeit f√ľr die Ladungssicherung – Die Rechtslage ist eindeutig!

Die VDI -Richtlinie 2700 regelt seit 1991 wann Ladung als ordnungsgemäß gesichert gilt und ab wann die Sorgfaltspflicht verletzt ist.

Nach √∂ffentlichem Recht (¬ß 22 StVO ) sind der Fahrer und der Verlader f√ľr die Ladungssicherung verantwortlich.

  • Nach ¬ß 22 StVO sindzur Ladungssicherung verpflichtet Verlader, Spediteur und der Fahrer
  • Der Fahrzeughalter ist verplichtet ¬ß 31 StVZO ein geeignetes Fahrezug zu stellen.

Nach Handelsrecht (¬ß 412 HGB) sind es Absender und Frachtf√ľhrer.

  • Nach ¬ß 412 HGB ist der Absender f√ľr die bef√∂rderungssichere Verladung verantwortlich.
  • Nach ¬ß 412 HGB ist der Frachtf√ľhrer f√ľr die betriebssichere Verladung verantwortlich.