Kantenschutzschlauch in Sonderfarbe Oliv. Geeignet f√ľr Gurtband 50 mm und gefertigt aus Polyestergewebe. Universell zur Schonung aller 50-mm-Gurtb√§nder durch Einschnitt und Abrieb. Farblich passend zu unserem 50-mm-Zurrgurt oliv 7101-1016. L√§nge des Kantenschutzschlauchs: 1.000 mm

  • 7140-1000
  • 1 m

Produktbilder

Artikelbeschreibung

 

Der¬†Kantenschutzschlauch¬†in der Sonderfarbe Oliv ist aus Polyestergewebe gefertigt. Man zieht diesen auf ein 50-mm-Gurtband auf, um den Gurt vor √ľberm√§√üigem Abrieb und Besch√§digung durch Einschnitte zu sch√ľtzen.

Gerade an scharfen Kanten oder rauen Oberfl√§chen sorgt der¬†Kantenschutzschlauch¬†f√ľr einen optimalen Schutz des Gurtbandes. Durch das flexible und d√ľnne Gewebe rollt sich dieser beim Verstauen ganz einfach mit auf. Somit kann der Kantenschutzschlauch dauerhaft auf dem Gurtband aufgezogen bleiben.

Unser Zurrgurt 50 mm oliv ist in gleicher Farbe gefertigt wie der Kantenschutzschlauch und ergibt somit eine optimale Ergänzung. Aber farblich unabhängig kann der Kantenschutzschlauch auf jedem 50-mm-Gurtband aufgezogen werden.

Schäden am Gurtband können mit einem richtig platzierten und passgenauen Kantenschutzschlauch verhindert werden. Eine optimale Ladungssicherung erreichen Sie durch den Einsatz von rutschhemmenden Materialien (z. B. Antirutschmatten) in Kombination mit Kantenschutzwinkeln und Spanngurten (Zurrgurten).

 

Spanngurte

Hauptsächlicher Einsatzbereich des Zurrgurtes ist das Niederzurren. Hier ist die Vorspannkraft des Gurtes entscheidend. Die erreichbare Vorspannkraft ist von der Art der Ratsche abhängig, mit der diese Vorspannkraft aufgebracht wird.
Ein wichtiger Faktor f√ľr die erreichbare Vorspannkraft ist auch der Zurrwinkel őĪ, der zwischen der Ladefl√§che und dem Zurrgurt gemessen wird.

Im Februar 2001 ist die Europ√§ische Norm DIN EN 12 195, Teil 2, ‚ÄěZurrgurte aus Chemiefasern‚ÄĚ in Kraft. Sie ersetzt die nationale DIN 60 060.

 

Pflichtangaben eines Zurrgurt-Label nach VDI_Richtlinie 2700 und DIN 12195-2

Auf dem Zurrgurtetikett, das den Vorschriften der DIN 12195 entspricht, ist die Vorspannkraft der Ratsche im geraden Zug als STF¬†(Standard Tension Force) angegeben. Dieser Wert wurde bei der Pr√ľfung mit einer Handkraft SHF¬†(Standard Hand Force) von 50 daN erreicht.

Die Belastbarkeit des Zurrgurtes wird auf dem Etikett mit LC (Lashing Capacity) und bei alten Gurten mit Fzul (zulässige Zugkraft) angegeben. Diese Angaben sind essentiell beim Direktzurren (der Zurrgurt wird direkt an der Ladung eingehängt und zur Ladefläche gespannt, auch Diagonalzurren genannt) von Bedeutung.

Wurde ein Zurrgurt nach Ablauf der √úbergangsfrist Mai 2001 hergestellt, so hat er den Vorgaben der DIN EN 12195 zu entsprechen.
– Fertigungsnorm
– Material
– Dehnung Gurtband (max. 7%)
– SHF = normale Handkraft
– SFT = Vorspannkraft der Ratsche
РLC = zulässige Zurrkraft
– R√ľckverfolgungscode
РLänge
– Herstellungsjahr (kein Haltbarkeitsdatum)
– Hinweis
– Hersteller
– Herstelleradresse (Pflichtangabe laut Produktsicherheitsgesetz)

 

Optische Pr√ľfung von Zurrgurte

Alle Zurrgurte sollten vor dem Einsatz einer optischen Pr√ľfung unterzogen werden! Viele Zurrmittel, welche in der Praxis eingesetzt werden, sind deutlich sichtbar besch√§digt und daher ablegereif. Jeder verantwortungsbewusste Anwender w√ľrde diese Zurrgurte aus dem Verkehr ziehen und durch neue ersetzen.
Wird die Ablegereife eines Zurrgurts¬†festgestellt, so ist das Zurrmittel unverz√ľglich von der Benutzung auszuschlie√üen. Folgende Punkte sollten daher gepr√ľft werden:

Gurtband
– Einschnitte > 10 %
РBeschädigung an der Naht
РVerformungen durch Hitze oder Chemikalien

Ratsche
– Verformung der Schlitzwelle
РVerschleiß am Zahnkranz
– Gebrochen oder verformt
– Spannhebel

Beschlagteile
– Hakenaufweitung von mehr als 5%
– Risse oder erhebliche Korrosion
– Verformung
– Bruch des Hakens

Kennzeichnung auf dem Label
– Unleserliche Angaben
– Fehlendes/abgerissenes

 

Sicherheit

Im Bereich der Ladungssicherung können Spanngurte und Zurrgurte im alltäglichen Geschäft von Speditionen und Logistikunternehmen zum Einsatz. Alle
Zurrgurte werden nach der DIN EN 12195-2 produziert und¬†haben eine maximale Dehnung von 5%. Auch verf√ľgen fast alle Standard-Gurte √ľber ein eigenes GS-Zertifikat.

Straßenverkehrsordnung und VDI 2700-Richtlinie
§ 22 StVO
Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können.

VDI 2700a
Die VDI-Richtlinien sind anerkannte Regeln der Technik und diese sind laut gerichtlicher Rechtsprechung anzuwenden. Laut Gesetz hat die Ladungssicherung auf Basis der anerkannten Regeln der Technik (z.B. VDI Richtlinien und DIN EN Normen) zu erfolgen.